Satire
Der Satiriker ist ein Mann, der seines Lebens nicht sicher ist, weil er die Wahrheit zur Schau trägt.
(Christian August Vulpius)
Schicksal
Man braucht das Unglück, um die geheimen Wege zu finden,
die unserem Geist sonst verborgen sind.
(Abbé Faria)
Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen.
(Ludwig v. Beethoven)
Das Leben ist ein Geschenk, das zurückgegeben werden muss, und es sollte Grund zur Freude sein. Es ist verdammt kurz, vile zu kurz, das ist eine absolute Tatsache. So schwierig das auch zu akzeptieren sein mag ist diese irdische Pilgerfahrt hin zur endgültigen Dunkelheit doch eine abgeschlossene Reise, ein vollendeter Kreis, ein erhabenes Kunstwerk, ein süßer melodischer Reim, eine gewonnene Schlacht.
(The Book of Counted Sorrows)
Alles Erhaltene, Empfangene, aus der Umwelt Reflektierende ist die Antwort auf die eigene Ausstrahlung. Im tiefsten Sinne ist Schicksal selbst geschaffen.
(Aldous Huxley)
Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.
(Friedrich Wilhelm Nietzsche)
Schreiben
Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat.
(Wilhelm Busch)
Die echten Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit.
(Ludwig Feuerbach)
Sieg
Genau die Kraft, die gefehlt hat, um einen Sieg zu erringen braucht man, um eine Niederlage zu verkraften.
(Ernst R. Hauschka)
Schon mancher dumme Verlierer wurde der heimliche Sieger.
(Ernst R. Hauschka)
Der Anführer eines großen Heeres kann besiegt werden; aber den festen Entschluß eines Einzigen kannst Du nicht wankend machen.
(Konfuzius)
So ist es
In wichtigen Fragen hat man meist zwischen Pest und Cholera zu wählen.
(Dean Acheson)
Man muss gegen den Strom schwimmen, um an die Quelle zu gelangen.
(Chinesisches Sprichwort)
Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.
(Weisheit der Dakota-Inidianer)
Es gibt drei Möglichkeiten, eine Firma zu ruinieren: mit Frauen, das ist das angenehmste; mit Spielen, das ist das schnellste; mit Computern, das ist das sicherste.
(Oswald Dreyer-Eimbcke)
Mit den Menschen ist es wie mit den Autos: Laster sind schwer zu bremsen.
(Heinz Erhardt)
Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht, es hat ja Zeit.
(Jägerlatein)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.
(Konfuzius)
Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage.
(Joe E. Lewis)
Wenn man seinem Erzfeind einen Mühlstein schickt, bricht zuerst der Briefträger zusammen.
(Masurisches Sprichwort)
Die Polizei besitzt immer genügend Beamte, um Verkehrssünder aufzuschreiben.
Logische Empfehlung: Wenn du auf der Straße belästigt wirst, schreie nicht um Hilfe, sondern parke falsch - dann kommt die Polizei.
(Murphy)
Eine Smith und Wesson übertrumpft vier Asse.
(Murphy)
Auf den pünktlichen Menschen lastet ein Fluch - sie müssen auf die unpünktlichen warten.
(Alexander Roda-Roda)
Mensch = Ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
(Kurt Tucholsky, 1890-1935)
Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
(Mark Twain)
Zivilisation ist die unablässige Vermehrung unnötiger Notwendigkeiten.
(Mark Twain)
Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
(Christian Wallner)
Es ist besser, als ein Wolf zu sterben, denn als Hund zu leben.
(Herbert Wehner)
Fernsehen ist Kaugummi für die Augen.
(Orson Welles)
Löppt sikk aalns wedder trech!
(Henry Vahl)
Wer nicht kann, was er will, muß das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht.
(Leonardo da Vinci)
Sorgen
Wer alle Sorgen dieser Welt vergessen will, braucht nur Schuhe zu tragen, die eine Nummer zu klein sind.
(Mark Twain)
Tod
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern, dass man nie beginnen wird, zu leben.
(Marc Aurel)
So wie ein gut erfüllter Tag uns sanft schlafen lässt, so führt ein gut erfülltes Leben zu einem sanften Tod.
(Leonardo da Vinci)
Treue
Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben.
(Christian Morgenstern)
Published by themamundi Holger Krohn 2003 / 2011

