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Samstag, 31 Dezember 2011 18:45

Wann ist ...

Geschrieben von  Holger Krohn
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... der Geburtsaugenblick?
Gemeinhin wird der erste Schrei als Augenblick der Geburt angenommen. Aber, Frage an alle Hebammen und Mütter: Schreien alle Babies bei der Geburt? Und, unter der Lupe des Haarspalters betrachtet: Um schreien zu können, muss ein Baby zuerst einmal einatmen.
Dieser Augenblick dürfte der genaue Zeitpunkt der Geburt sein. Dies deshalb, weil davon ausgegangen werden kann, dass ein Kind ab diesem Moment ein eigenständig existierendes Wesen ist - unabhängig davon, ob es noch an der Nabelschnur hängt oder von dieser bereits befreit ist.
Der Grund des eigenständigen Lebens ist es auch, der den Konzeptionszeitpunkt nicht als den der Geburt annimmt.

... der Beginn eines Jahres?
Viele Astrologen erstellen Jahresprognosen, die die allgemeinen Tendenzen eines Jahres zum Thema haben. Als Bezugspunkt wenig tauglich ist der 1. Januar, denn nicht in allen Teilen der Erde beginnt das Jahr an diesem Tag.
Der chinesische Jahresanfang beispielsweise liegt irgendwo im (abendländischen) Februar oder März, und auch der islamische Kulturkreis hat eine eigene Zeitrechnung. Zulässig ist eine derartige Prognose also höchstens im "Abendland", und auch dieses nur, weil sehr viele Menschen an den Beginn eines neuen Jahres Hoffnungen, Wünsche und Vorsätze knüpfen. Ausserdem treten hier mitunter neue Verordnungen und Gesetze in Kraft.
In den Ephemeriden (Gestirnstandstabellen) beginnt das Jahr - d.h. Sternzeit 00 h 00 m 00 s - auf null Grad Waage, also mit dem Herbstanfang. Für manche ist das alte Jahr mit der "Mitternacht des Jahres", also mit dem Winteranfang beendet. Andere wiederum bevorzugen die Frühlingstagundnachtgeleiche als Startzeitpunkt in ein neues Jahr, weil mit dem Sternzeichen Widder auch der Tierkreis beginnt. Jetzt gibt es also schon vier Möglichkeiten zur Auswahl. Was tun?
Der französische Astrologe Andre Barbault, ein Meister der Mundanastrologie, empfiehlt, überhaupt keine Jahreshoroskope zu erstelllen sondern lediglich Quartalshoroskope, die auf die Sonnenwendpunkte (Sommer- und Winteranfang) bzw. Tagundnachtgleichen (Frühlings- und Herbstbeginn) berechnet werden und dann für ein Vierteljahr Gültigkeit haben.
Eine Auffassung, der sich der Autor anschliessen möchte.

Literaturhinweis: Michael Baigent / Nicholas Campion / Charles Harvey: Mundan-Astrologie, erschienen in der 'Edition Astrodata'.

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Gelesen 3608 mal Letzte Änderung am Sonntag, 10 Juni 2012 17:04

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